§57a: Pickerlüberprüfung

Fast jedes Jahr wieder ist die in Österreich vorgeschriebene Überprüfung nach §57a, im Volksmund “Pickerlüberprüfung” fällig.
Wir sind eine zertifizierte §57a-Werkstatt und begutachten Fahrzeuge aller Typen. Vereinbaren Sie einfach telefonisch einen Termin unter (07262) 61 280 oder über unser Kontaktformular am Ende dieser Seite.

Was muss ich für eine Überprüfung mitnehmen?

Wir brauchen für eine Überprüfung nach §57a folgende Unterlagen:

  • bei zugelassenen Fahrzeugen den KFZ-Zulassungsschein (der längere Teil den Sie im Fahrzeug mitführen; nicht der kurze Teil der im Regelfall am Typenschein angeheftet wird),
  • bei nicht zugelassenen Fahrzeugen das Genehmigungsdokument, wie beispielsweise Typenschein, COC oder einen Auszug aus der Genehmigungsdatenbank und
  • bei historischen Fahrzeugen zusätzlich die fahrtenbuchartigen Aufzeichnungen der letzten zwei Jahre und das Genehmigungsdokument.

Gesetzliche Überprüfungen

Warum ist die gesetzliche Überprüfung so wichtig?

Ihnen würde es sicher nicht gefallen, wenn während Ihrer nächsten Fahrt bei Ihrem oder einem anderen Fahrzeug plötzlich die Bremsen ausfallen und es zu einem Unfall kommt. Bei einer §57a-Überprüfung wird das Fahrzeug auf die komplette Fahrtauglichkeit überprüft. Dabei gibt es vier Mängeltypen:

  • Funktionstüchtig,
  • Leichter Mangel,
  • Schwerer Mangel und
  • Gefahr in Verzug.

Während das Fahrzeug bei leichten Mängeln noch als fahrtauglich gilt, müssen Sie bei schweren Mängeln oder gar Gefahr in Verzug umgehend die defekte Komponente reparieren lassen.

Es werden bei dieser Überprüfung viele Aspekte überprüft:

  • Kennzeichen, Fahrgestellnummer, Motortype,
  • die Bremsanlage,
  • die Lenkung,
  • das Sichtfeld (Scheiben und -wischer),
  • Elektrische Anlagen, Beleuchtung und Reflektoren,
  • Achsen, Räder,Reifen und die Aufhängung,
  • das Fahrgestell und die daran befestigten Teile,
  • Sicherheitseinrichtungen wie Sicherheitsgurte und
  • die Abgaswerte und Umweltbelastung.

Eine vollständige Auflistung aller möglichen Prüfungskomponenten finden Sie hier (PDF, 1.71MB).

Intervalle und Zeitfenster

Aber nicht jedes Jahr muss eine Überprüfung gemacht werden. Wir haben Ihnen als Service eine Zusammenstellung erstellt, bei der Sie sehen können, ab wann Sie das Pickerl machen lassen können:

Personenkraftwagen (PKW) im Privatbereich

Für PKW-Fahrzeuge gilt in Österreich die 3-2-1-Regel. Das heißt, dass Neufahrzeuge die erste Überprüfung nach drei Jahren durchführen müssen. Nach dieser Prüfung muss das Fahrzeug zwei Jahre später und danach jährlich überprüft werden.

Bei privat genutzten PKWs können Sie ein Monat vor und bis zu vier Monate nach dem Stichtag die Überprüfung machen lassen. Überziehen Sie allerdings weiter so läuft die Plakette ab. Ein Vorziehen des Begutachtungstermins im Monat vor der Erstzulassung verändert den Zeitpunkt der folgenden Überprüfung nicht.

Ein Beispiel: Wenn bei Ihrem Fahrzeug im Mai die Erstzulassung eingetragen ist, dann könnten Sie frühestens im April, spätestens aber im September die Überprüfung machen lassen. Im Folgejahr wäre das Zielüberprüfungsmonat dennoch wieder Mai, auch wenn Sie im April oder September die letzte Überprüfung gemacht hatten.

Diese Bestandsregel gilt nach wie vor für PKW der

  • M1-Klasse,
  • O1- und O2-Anhänger bis 3,5 Tonnen,
  • T1 bis T4 Traktoren (bis 40 km/h),
  • C1 bis C4 (Gleiskettentraktoren bis 40 km/h),
  • R1b bis R4b (Traktoren-Anhänger über 40 km/h) und
  • S1b und S2b (gezogene Arbeitsmaschinen über 40 km/h)

Hier gilt ebenfalls die 3-2-1-Regel bei Neufahrzeugen und eine Reichweite von ein Monat vor bis maximal vier Monate nach dem Erstzulassungsdatum.

Personenkraftwagen (PKW) im Bereich der Personenbeförderung

Bei PKW die zur Personenbeförderungen (wie beispielsweise Taxis, Rettungen oder Krankentransportfahrzeuge) genutzt werden, gilt seit 2018 eine neue Regelung: Hier dürfen Sie bis zu drei Monate früher die Überprüfung machen lassen, müssen aber bis zum Erstanmeldemonat zwingend eine neue Plakette erhalten haben. Mit anderen Worten: Es gibt keine Überziehungsfrist!

Einspurige Fahrzeuge und schwach motorisierte Fahrzeuge (L1e-L7e)

Fahrzeuge der Klasse J (L1e bis L7e), darin fallen beispielsweise

  • Mopeds,
  • Motorräder,
  • Quads,
  • Trikes,
  • Kleinkraftfahrzeuge und weitere,

müssen allerdings jährlich nach Neukauf überprüft werden. Die Referenzzeiten sind hier wieder frühestens ein Monat vor bis maximal vier Monate nach dem Erstzulassungsmonat.

Traktoren und Anhänger

Mit der Neuerung aus 2018 wurden die Fahrzeugtypen R1a bis R4a (Traktoren und Traktoranhänger bis 40 km/h) sowie S1a und S2a (gezogene Arbeitsmaschinen bis 40km/h) auf frühestens ein Monat bis maximal 4 Monate nach dem Erstzulassungsmonat geändert. Außerdem gelten für diese Fahrzeuge nach dem Neukauf der Intervall drei Jahre, zwei Jahre, zwei Jahre.

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